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Blick vom Aussichtsturm Richtung Hohburger Berge

Wendische Ortsgründung   Kinz, chinz
                                    Straßendorf mit ehem. Großgut, Waldhufe
                                    Gutsschläge vor allem im Westen des Ortes
                                    Kirchdorf

Herleitung des Namens:    chyn, chin, chyna - Betrug

Kühnitz wurde als Herrensitz "Kinz" im Jahre 1203 erstamalig erwähnt. Bereits 1207 erscheint namentlich ein Otto de Chins, Otto aus Chins.

Im Jahre 1538 wurde es als forwerk Kynitzsch (nach Horst Naumann) geführt. Der Dreißigjährige Kreig und die Pest forderten unter der Dorfbevölkerung große Opfer. Gerade die Pest gelangte durch die Nähe zur Stadt Wurzen immer wieder in den Ort und wirkte verheerend unter der Bauernschaft.

Im Schloß befindet sich bis zur Gegenwart der Kindergarten des Ortes und ein dörfliches Heimatmuseum.

Die betriebsfähige Bockwindmühle wird durch den Heimat- und Schulverein e.V. in Museumsbesichtigungen einbezogen. Ihr Neubau geht auf das Jahr 1812 zurück.



 
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