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Die aus 10 Ortsteilen bestehende Gemeinde Falkenhain hat 3.804 Einwohner
(Stand 01.01.2008) und erstreckt sich über ein Territorium von 73, 23 km². 

Sie erreichen uns
von der großen Kreisstadt Wurzen und der Fernstraße B 6 über die S 23 in Richtung Torgau nach 15 km, von der Autobahnabfahrt der A 14 und der Kreisstadt Grimma nach 35 km.

Die Gemeinde Falkenhain entstand in ihrer heutigen Struktur durch die Gemeindegebietsreform vom 01.01.1999.

Zu unserer Gemeinde gehören die Ortschaften

Falkenhain             937 Einwohner
Frauwalde             126 Einwohner
Dornreichenbach     596 Einwohner 
Heyda                   179 Einwohner
Körlitz                   284 Einwohner
Kühnitzsch             338 Einwohner
Mark Schönstädt     169 Einwohner
Meltewitz               373 Einwohner
Thammenhain          611 Einwohner
Voigtshain              191 Einwohner

Eine gute Infrastruktur unterstützt die Geschäftstätigkeit kleiner mittelständischer Unternehmen und der Handwerksbetriebe.

Im Ortskern von Falkenhain steht das Rathaus der Gemeinde, ein neugestaltetes Einkaufszentrum, die Dorfkirche und das Schloss.

In der Nähe des Ortszentrums befinden sich die Mittelschule. Seit der Gründung des Schulzweckverbandes wurde die Grundschule in den Nachbarort Hohburg verlegt. Die Schüler gelangen mit Bussen des Mitteldeutschen Verkehrsverbundes GmbH (MDV) in die Schulen.

Arzt- und Zahnarztpraxen gibt es in Dornreichenbach, Falkenhain und Thammenhain. Eine Zweigstelle der Volks- und Raiffeisenbank Muldental eG befindet sich im Zentrum von Falkenhain.

Die größtenteils flache, durch Endmoränenzüge stellenweise leicht hüglige Landschaft, eignet sich hervorragend für ausgedehnte Wanderungen, Fahrradtouren, Kremserfahrten und für den Reitsport. Der Norden und Osten unserer Gemeinde wird von einem geschlossenen Nadel- und Mischwaldgebiet, der Dahlener Heide, umschlossen - einer idyllischen Landschaft mit kleinen Quellflüssen und Teichstauungen.

Falkenhain liegt im reizvollen Tal der oberen Lossa und seinen Quellflüssen. Dieses Wassernetz speist zahlreiche bereits im 12./13. Jahrhundert angelegte Teiche. An ihren Dammlagen standen einst 14 oberschlägige Wassermühlen. Die kleinen Korn- und Sägemühlen verloren spätestens im 20. Jahrhundert ihre Sinnfälligkeit und wurden abgebrochen. Die Teiche dienen bis zur Gegenwart zur Fischzucht.

Windmühlen prägen noch immer unser Landschaftsbild und überstanden die Zeiten, obwohl sie schon lange stillgelegt sind. Von den einstigen Windmühlen unserer Umgegend stehen noch die Bockwindmühle in Kühnitzsch, die Grundmauern der zu Wohnzwecken umgebauten Turmwindmühle bei Falkenhain und die Turmwindmühlen bei Voigtshain und Meltewitz.

Historisch interessant sind die Herrenhäuser der früheren Rittergüter. Sie haben nach 1990 neue Besitzer gefunden und prägen bis zur Gegenwart das Bild unserer Dörfer.

Über die S 23 und über ein gut ausgeschildertes Wanderwegenetz gelangen Sie bis zum Schildberg und zur Stadt Schildau. Berg und Stadt wurden deutschlandweit bekannt durch Spottverse, die der Freiherr von Schönberg aus Sitzenroda 1695 über die Ackerbürger von Schilda veröffentlichte.

Gemütliche gastronomische Einrichtungen bieten ihren Gästen eine zünftige sächsische Kost. Gepflegte Pensionen und Hotels in dörflicher Atmosphäre laden Erholungssuchende und Besucher zum Verweilen in unserer schönen Umgegend ein.

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